Tradition

Luise HändlmaierIm Jahre 1910 gründeten der Metzgermeister Karl und seine Frau Johanna Händlmaier ihre erste eigene Metzgerei in der Gesandtenstraße in der Altstadt von Regensburg. Johanna Händlmaier wollte Ihren Kunden zu den eigens hergestellten Würsten noch etwas ganz besonderes bieten – so wurde 1914 der „süße Hausmachersenf“ von Johanna Händlmaier erfunden und damit der Grundstein der Firma gelegt.
Hier beginnt die Erfolgsgeschichte von „Händlmaier’s süßem Hausmachersenf“! Heute unvorstellbar, daß der Senf damals noch in einem großen Kochtopf in der Metzgereiküche hergestellt wurde. Johannas Rezept war unvergleichlich und Ihre Kunden wahrhaft begeistert.
1949 übernahm Sohn Joseph zusammen mit seiner Frau Luise Händlmaier die Metzgerei – selbstverständlich wurde auch die Tradition der Senf-Produktion weitergeführt. Und mit dem Grundsatz immer nur das Beste zu machen, konnten die beiden schon nach kurzer Zeit 6 Filialen ihr Eigen nennen. Luise Händlmaier war eine tatkräftige und arbeitsame Frau und führte die Metzgereien auch nach dem Tod Ihres Mannes 1955 weiter.

TraditionIm Jahr 1964 im Alter von 54 Jahren entschloß sie sich dann aber die sechs Metzgereifilialen an den Regensburger Wurstfabrikanten Ostermeier zu verkaufen. Den Senf produzierte sie weiterhin, in der Metzgereiküche in der Gesandtenstraße – nun aber für den Verkauf in den Ostermeier Filialen. Anfangs waren es nur 2 Stunden pro Woche, dann wurde ein ganzer Tag daraus, schließlich arbeitete sie wieder die ganze Woche und widmete sich nun voll und ganz der Senfproduktion. „Händlmaier’s süßer Hausmachersenf“ wurde immer beliebter und fand reißenden Absatz. Irgendwann war es dann unmöglich geworden die große Nachfrage alleine zu bewältigen und Luise Händlmaier suchte sich den ersten Helfer.

1964 – das Jahr der Firmengründung LUISE HÄNDLMAIER.  Alleine durch Mundpropaganda wurde der Hausmachersenf bekannt und immer weiter verbreitet.
1965 übernahmen dann die Milchwerke in Regensburg den Vertrieb und belieferten ca. 400 Lebensmittelmärkte in und um Regensburg mit dieser Köstlichkeit.
Als Luise Händlmaier 1981 im Alter von 70 Jahren starb übernahm ihre Tochter Christa Aumer die Leitung der Firma. Das Unternehmen florierte und nur neun Jahre später – 1990 – übernahm Christa Aumers Sohn Franz Wunderlich die Firmenleitung mit. Immer noch wurde der Senf in der Küche der früheren Metzgerei in der Gesandtenstraße in Regensburg produziert. Christa Aumer und Franz Wunderlich scharten mittlerweile 15 Mitarbeiter um sich.http://www.haendlmaier.de/tl_files/ueberuns/image_old1.jpg Der Platz wurde langsam zu eng, um die inzwischen so großen Mengen Senf produzieren zu können. Auch die Anlieferung und Auslieferung der Waren gestaltete sich in den engen Gassen der Regensburger Altstadt schwierig. Ein neues Firmengebäude mußte her! 1991 begann der Bau der Senffabrikation Händlmaier im Regensburger Industriegebiet Haslbach und 1992 wurden die neuen Produktionsanlagen zum ersten Mal in Betrieb genommen. Damals wie heute werden nur die besten Rohstoffe die Mutter Natur uns zu bieten hat verarbeitet. Senfsaat aus Kanada, klares Wasser, bester Zucker und Branntweinessig und natürlich die feinen Gewürze die unser Geheimnis bleiben ... Nicht zu vergessen die Zeit und Handarbeit – die unseren Senf zu einem so unvergleichlichen Genuss machen. Durch die Erweiterung des Sortiments um Feinkostsaucen, den beliebten Superscharfen Senf, den Würstlsenf und den einzigartigen Grillsenf wurden neue Produktionshallen im Jahr 2002 und 2006 angebaut. Die Firma Händlmaier ist zum bundesweiten Marktführer im Bereich süßer Senf geworden. Alleine beim süßen Senf in seinen verschiedenen Gebinden erreicht Händlmaier mit einem Marktanteil von 67,7% in gesamt Deutschland und 77,6% Marktanteil in Bayern die absolute Vorherrschaft. (AC Nielsen, Jahr 2009, Marktanteil Umsatz, LEH ohne Aldi, Lidl, Norma ).
Im Mai 2010 ist der Startschuss für eine Neuinvestition in Höhe von 15 Millionen Euro getätigt worden, um den Standort in Regensburg weiter auszubauen, und die Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeiter zu optimieren.